

Pop-Up Location
Hohenstaufenstr. 14
65189 Wiesbaden
Ein Projekt von Redsloth Production, artnurwo und Theater 3D
In Kooperation mit unscene e.V., Spiegelbild - politische Bildung aus Wiesbaden e.V. und der Heinrich-Böll-Stifitung Rheinland-Pfalz.
Mit Förderung durch Kulturamt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main, Demokratie leben in Wiesbaden und Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Übersicht



Do, 07. Mai

ERÖFFNUNG & INSTALLATION
MEMOR-I-ALL II
19:00 Uhr
Festivaleröffnung MEMOR-I-ALL II – Das Projekt unternimmt den Versuch, Erinnerungskultur auf lokaler Ebene zu reflektieren und Anknüpfungen an die Gegenwart zu schaffen – nicht als starre Erzählung, sondern als lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dieses Jahr bespielen wir ein Pop-Up für 10 Tage und nehmen dabei die utopischen Potentiale der Befreiung in den Fokus. ___ INSTALLATION: Aufbauend auf den Recherchen zu den Wiesbadener Widerstandskämpfer*innen aus dem letzten Jahr, fragen wir uns, wie Gesellschaft aufgebaut und neu strukturiert werden kann, welche Hoffnungen und Wünsche wir haben. Auf den Trümmern soll eine neue, utopische Stadt geschaffen werden. In einer installativen Arbeit wird mit Video- und Soundcollagen, aber auch natürlichen Materialien wie Stein, Ton und Pflanzen innerhalb eines geschützten Raums eine eigene kleine Welt geschaffen. Die Installation ist dabei wieder zugleich das Bühnenbild für die darin stattfindende Performance TRÜMMERTRÄUME, die in einem performativen Aushandlungsprozess vor dem Hintergrund der Befreiung Deutschlands nach aktuellen Utopien fragt.
TRÜMMERTRÄUME
[Premiere, Performance]
20:00 Uhr
Träume, Trümmer und Utopien – Wiesbaden, Mai 1945: Was wäre, wenn die Alliierten die Stadt nicht verschont hätten? Was wäre, wenn Wiesbaden, wie so viele andere deutsche Städte, in Schutt und Asche gelegen hätte? Und was, wenn die Entnazifizierung hier wirklich konsequent umgesetzt worden wäre? Wie sähe unsere Stadt heute aus? In welcher Gesellschaft würden wir leben? In der zweiten Ausgabe von MEMOR-I-ALL begeben wir uns auf eine Reise in die unmittelbare Zeit nach dem 8. Mai 1945. Wir fragen: Wie baut man eine Gesellschaft auf den Trümmern der Vergangenheit auf? Welche Hoffnungen, welche Wünsche tragen wir in uns? Und wie könnte eine utopische Stadt aussehen, die aus den Ruinen erwächst? Mit Blick auf die Widerstandskämpfer*innen, die uns letztes Jahr begleitet haben, erkunden wir, wie eine neue, gerechtere Welt entstehen könnte. Wir stellen uns den Fragen der Vergangenheit, um die Zukunft zu gestalten. – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.
Fr, 08. Mai

DEMONSTRATION ZUM 8. MAI
16-19:00 Uhr
Das Datum der Befreiung vom Nationalsozialismus soll ein Feiertag werden | Veranstaltung der Initiative im KULTURPARK Demonstration Treffpunkt: am Freitag, den 8. Mai 2026, 16.00 Uhr am Kochbrunnen / Fritz Bauer Anlage. Die Abschlusskundgebung findet mit Redebeiträgen, Informationen und Kultur am Deportationsmahnmal an der ehemaligen Schlachthoframpe in der Murnaustraße statt. Mehr Infos unter: https://schlachthof-wiesbaden.de/events/kundgebung-demonstration-zum-8-mai-2026

DJ
20-22:00 Uhr
Infos folgen ...

OFFENES ATELIER
19-00:00 Uhr
Fünf Künstler*innen öffnen ihr Atelier & geben Einblicke: In der lebendigen Ateliergemeinschaft (Hohenstaufenstr. 14) der fünf Kunstschaffenden entstehen in inspirierender Atmosphäre: Schmuck, Bilder, Skulpturen, keramische Arbeiten und vieles mehr – geprägt vom Austausch und der gegenseitigen Anregung. Im Rahmen des Utopiefestivals „MEMOR-I-ALL II“ öffnen sie an drei Tagen ihre Türen und laden Besucherinnen herzlich ein, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse, Materialien und Ideenwelten zu gewinnen. Kommt vorbei, entdeckt die Vielfalt handwerklicher und künstlerischer Ausdrucksformen und kommt mit den Künstler*innen ins Gespräch!

DJ
22-00:00 Uhr
Infos folgen ...

BEFREIUNGSGALA
[Konzert]
19-20:00 Uhr
Infos folgen ...
Sa, 09. Mai

MARKT DER VERGESSENEN DINGE [Umsonstmarkt]
11-16:00 Uhr
Ein Tauschmarkt zwischen Tee & Erinnerungen Wir laden ein „Dinge, die uns umgeben“ zu zelebrieren. Hast du Dinge, die vergessen in der Ecke liegen und Staub sammeln? Kleider, die nicht mehr zu dir passen? Ideen, mit denen du nicht weiterkommst? Komm vorbei! Bringe 3-5 Dinge zum Tauschen mit und erzähle ihre Geschichten. – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

OFFENES ATELIER
16-22:00 Uhr
Fünf Künstler*innen öffnen ihr Atelier & geben Einblicke: In der lebendigen Ateliergemeinschaft (Hohenstaufenstr. 14) der fünf Kunstschaffenden entstehen in inspirierender Atmosphäre: Schmuck, Bilder, Skulpturen, keramische Arbeiten und vieles mehr – geprägt vom Austausch und der gegenseitigen Anregung. Im Rahmen des Utopiefestivals „MEMOR-I-ALL II“ öffnen sie an drei Tagen ihre Türen und laden Besucherinnen herzlich ein, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse, Materialien und Ideenwelten zu gewinnen. Kommt vorbei, entdeckt die Vielfalt handwerklicher und künstlerischer Ausdrucksformen und kommt mit den Künstler*innen ins Gespräch!

EINE HELDIN BIN ICH NICHT
[Theater]
18:30-20:00 Uhr
Schauspiel, Klavier, Gesang – Ein interdisziplinäres Erzähltheaterformat über Zivilcourage, das sich mit der Biografie von Miep Gies beschäftigt. Das Stück verbindet Spielszenen mit Klavierstücken und Gesangseinlagen. Die Biografie von Miep Gies wird szenisch erzählt und von Liedern und Chansons aus der Zeit begleitet. Auszüge aus Anne Franks Tagebuch runden die szenische Biografie ab. Miep Gies – Ihr Name ist untrennbar mit dem Anne Franks verbunden, die sich mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nazis versteckte und 1945 in Bergen-Belsen gestorben ist. In ihrem Tagebuch beschrieb das jüdische Mädchen Anne ihren Alltag im Versteck. Miep Gies versorgte die Familie Frank in dieser Zeit. Sie wird zum Bindeglied zur Außenwelt. Später wird man sie „Schutzengel, Ernährerin und Trösterin“ der Untergetauchten nennen und sie war es auch, die Anne Franks Tagebuch für die Nachwelt rettete. Spiel: Beate Krist | Gesang: Lisa Rau | Klavier: Gabriela Blaudow | Fassung & Regie: Eric Haug | Raum: Manuela Pirozzi In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

DIE NACHT VON LISSABON
[Szenische Lesung]
20:15-22:00 Uhr
Erich Maria Remarques „Die Nacht von Lissabon“ situiert eine Liebesgeschichte inmitten des Alltags des Zweiten Weltkriegs und der Flucht vor den Deutschen. Immer wieder stechen einzelne, zeitlose Sätze mit Klarheit hervor, lassen aufhorchen und auf Wesentliches besinnen: Das Privileg, in einem nicht von Krieg gekennzeichneten Land zu leben, mit einem Pass, der es ermöglicht, sich frei bewegen zu können. Das Bild, das Remarque mit jedem Satz zeichnet, wird in der szenischen Lesung auf visueller und klanglicher Ebene gespiegelt – die Fluchtgeschichte, der Schatten der Krankheit, die beständige Gefahr und die Hoffnung auf Rettung in letzter Sekunde – geben den Worten einen sinnlichen Resonanzraum. „Zürich erschien mir damals so wie Ihnen diese Stadt heute Nacht. Sie wissen, dass Zeit ein sehr dünner Aufguss des Todes ist, der uns langsam zugefügt wird wie ein harmloses Gift.“ Remarque verarbeitet im Roman seine eigene Erfahrung im Exil und nimmt uns mit auf eine Reise durch ein von Krieg und Faschismus zerrüttetes Europa. Melancholisch, zart und mit einem feinen Gespür für seine Figuren porträtiert er die Menschen dieser Zeit und bleibt dabei zutiefst menschlich. Der Roman spielt in einer lauen Sommernacht in Lissabon, die szenische Lesung greift dies auf und findet an öffentlich zugänglichen Orten in Wiesbaden statt. Sprecher: Moritz Buch | Dramaturgie: Ann-Kathrin Pfahler | Bühne: Lilli Suckfuell In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.
So, 10. Mai

OFFENES ATELIER
16-20:00 Uhr
Fünf Künstler*innen öffnen ihr Atelier & geben Einblicke: In der lebendigen Ateliergemeinschaft (Hohenstaufenstr. 14) der fünf Kunstschaffenden entstehen in inspirierender Atmosphäre: Schmuck, Bilder, Skulpturen, keramische Arbeiten und vieles mehr – geprägt vom Austausch und der gegenseitigen Anregung. Im Rahmen des Utopiefestivals „MEMOR-I-ALL II“ öffnen sie an drei Tagen ihre Türen und laden Besucherinnen herzlich ein, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse, Materialien und Ideenwelten zu gewinnen. Kommt vorbei, entdeckt die Vielfalt handwerklicher und künstlerischer Ausdrucksformen und kommt mit den Künstler*innen ins Gespräch!

GEWALTFREIE KOMMUNIKATION [Workshop mit Beate Krist]
11-15:30 Uhr
Infos folgen ... – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.


