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 Programm 

  07.-10. Mai & 13.-17. Mai  

– EINTRITT FREI –

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Pop-Up Location

Hohenstaufenstr. 14

65189 Wiesbaden

Öffentliche Verkehrsmittel

Haltestelle Welfenstraße [10 Min Fußweg]

Linien 3, 6, 33

Nach 22 Uhr empfehlen wir zusätzlich

die Haltestelle Berufsschulzentrum in der Welfenstr.

Parkplätze

Unterhalb des Festivalgeländes ist

ein kostenloser Parkplatz vorhanden.

Kontakt

E-Mail: redslothproduction[at]gmail.com

In Kooperation mit unscene e.V., Spiegelbild - politische Bildung aus Wiesbaden e.V. und der Heinrich-Böll-Stifitung Rheinland-Pfalz.

​Mit Förderung durch Kulturamt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main, Demokratie leben in Wiesbaden und Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Übersicht

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Mi, 13. Mai

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INSTALLATION

18:30 Uhr

Aufbauend auf den Recherchen zu den Wiesbadener Widerstandskämpfer*innen aus dem letzten Jahr, fragen wir uns, wie Gesellschaft aufgebaut und neu strukturiert werden kann, welche Hoffnungen und Wünsche wir haben. Auf den Trümmern soll eine neue, utopische Stadt geschaffen werden. In einer installativen Arbeit wird mit Video- und Soundcollagen, aber auch natürlichen Materialien wie Stein, Ton und Pflanzen innerhalb eines geschützten Raums eine eigene kleine Welt geschaffen. Die Installation ist dabei wieder zugleich das Bühnenbild für die darin stattfindende Performance TRÜMMERTRÄUME, die in einem performativen Aushandlungsprozess vor dem Hintergrund der Befreiung Deutschlands nach aktuellen Utopien fragt.

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TOUCH TOUR ZUR PERFORMANCE

18:30 Uhr

Wir bieten vor der Vorstellung für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen und alle Interessierten eine Touch Tour an. Erspürt das Bühnenbild, die Kostüme und die Requisiten, um euch euren eigenen Eindruck der Aufführung zu machen.

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TRÜMMERTRÄUME 
[Performance]

20:00 Uhr

Was wäre, wenn ...? Was wäre, wenn Wiesbaden wirklich entnazifiziert worden wäre? Was wäre, wenn die frühen Vorschläge aus den Reihen der Wiesbadener Demokrat*innen konsequent umgesetzt worden wären? Wie würde die Stadt heute aussehen? In welcher Gesellschaft würden wir leben? In der zweiten Ausgabe von MEMOR-I-ALL begeben wir uns auf eine Reise in die unmittelbare Zeit nach dem 8. Mai 1945. Wir fragen: Wie baut man eine Gesellschaft auf den Trümmern der Vergangenheit auf? Welche Hoffnungen, welche Wünsche tragen wir in uns? Und wie könnte eine utopische Stadt aussehen, die aus den Ruinen erwächst? Mit Blick auf die Widerstandskämpfer*innen, die uns letztes Jahr begleitet haben, erkunden wir, wie eine neue, gerechtere Welt entstehen könnte. Wir stellen uns den Fragen der Vergangenheit, um die Zukunft zu gestalten. „Es ist langsam soweit. Es braucht nur noch ein paar Kinder, die genau hier, an dieser Stelle, arglos hüpfen und die Erde nochmal beben lassen.“ – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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NACHGESPRÄCH: ERINNERUNGSTHEATER? ÜBER ZUGÄNGE & VERMITTLUNG VON GESCHICHTE 
[mit Dr. Philipp Kratz, Manuela Pirozzi & Johannes Daschmann]

21:30 Uhr

Im Anschluss an die Performance TRÜMMERTRÄUME findet ein Nachgespräch mit Dr. Philipp Kratz, Manuela Pirozzi und Johannes Daschmann statt. Eindrücke und Motive der Performance werden gemeinsam mit dem künstlerischen Team diskutiert und ein Bogen gespannt zur Frage nach dem Umgang und der Vermittlung von historischem Material. Wie wird Erinnerungskultur in Kunst, Schule und politischer Bildung greifbar? Wie lässt sich ein nahbarer Zugang zu Geschichte finden, gerade jetzt, wo immer weniger Zeitzeug*innen am Leben sind? Kurzbiografien: JOHANNES DASCHMANN hat in Mainz Jura (Schwerpunkt Rechtsphilosophie u. internationales öffentliches Recht) studiert, arbeitet seit 2018 für Spiegelbild. Seit Herbst 2024 ist er fester Teil des Teams und ist insbesondere für die Durchführung von Workshops und Fortbildungen für Jugendliche und Erwachsene sowie die diskriminierungskritische Institutionsbegleitung verantwortlich. Spiegelbild arbeitet sowohl mit Jugendlichen als auch mit Erwachsenen gegen Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus und bietet daneben auch eine Beratungsstelle für Betroffene. MANUELA PIROZZI ist Raumpoetin, Teil des Theater 3D und des MEMOR-I-ALL Teams. Geboren in Nürnberg begann sie ihre Ausbildung 1999 in der Werkbund Werkstatt Nürnberg und studierte 2000-2005 Innenarchitektur an der FH Mainz. Nach dem Diplom studierte sie im Anschluss Bühnen- und Kostümbild an der TU Berlin, wo sie 2007 als Master of Arts ihren Abschluss machte. Seit 2007 ist Manuela Pirozzi tätig als freischaffende Bühnenbildnerin. Sie lässt Ideen entstehen, Entwürfe und Konzepte zu Bühnenbildern, Installationen, Kunstprojekten, Geschichten. Mit Kindern und Erwachsenen arbeitet sie in den verschiedensten Bereichen von Theater, gibt Workshops und hat ein feines Gespür für Zwischentöne. Manuela Pirozzi erforscht seit über 20 Jahren Raum, Material, Bewegung und die Begegnung. DR. PHILIPP KRATZ hat Geschichte, Politik und Wirtschaft studiert. Er arbeitet als Lehrer, Ausbilder und Dozent (Friedrich-List-Schule, Studienseminar für berufliche Schulen, Hessische Lehrkräfteakademie, Uni Frankfurt). Er hat mit einer Studie über den Umgang mit der NS-Vergangenheit seit 1945 am Beispiel der Stadt Wiesbaden promoviert und schreibt gerade an einem Buch über Orientierungskompetenz: „Wie können Lernende darin gefördert werden, sich mit Hilfe von Geschichte in der Gegenwart zu orientieren?“

Do, 14. Mai

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*** Fällt leider aus ***
GEMEINSAM SOLIDARISCHE BÜNDNISSE BAUEN 
[Workshop mit Alrun Schleiff]

14-17:30 Uhr

Was möchte ich mit meinem Engagement erreichen? Was brauche ich dafür [auch von anderen]? Wie kann ich mich selbst [und meine Gruppe] schützen? In diesem Workshop soll Raum sein für Selbstreflexion und Selbstvergewisserung, genauso wie für Austausch und Vernetzung. Das kann das eigene persönliche Engagement betreffen – oder die Suche nach dem passenden Rahmen dafür. Es kann ebenso um Erfahrungen in Gruppen und Bündnissen gehen sowie um Fragen, die dabei auftauchen. Mithilfe nicht nur kognitiver Methoden soll es neben Reflexion und Austausch auch um Handwerkszeug gehen, das in den jeweiligen Zusammenhängen hilfreich sein kann. Unter Druck wächst Zusammenhalt: Wir entwickeln mit Legosteinen kreative Strategien und bauen gemeinsam solidarische Bündnisse. Das Angebot richtet sich an alle, die Lust haben, andere Engagierte zu treffen oder Menschen, denen ein solidarisches Miteinander am Herzen liegt. Um sich auszutauschen und gemeinsam Ideen zu entwickeln – oder sich gegenseitig Mut zu machen. Den Workshop hält Alrun Schleiff [Dipl. Päd., Mitarbeiterin Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz] In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. – Der Workshop ist kostenlos – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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UTOPIE NACH DEM NS?
[Vortrag & Diskussion mit Alexander Neupert]

18-20:00 Uhr

Wie ist utopisches Denken nach dem Nationalsozialismus noch möglich? Im Vortrag wird eine Antwort auf diese Frage anhand von drei Begriffen versucht: Eingedenken, Massenphantasie und Vorwärtsverteidigung. Ist das Problem, wie es hätte anderes kommen können, legitim? Kann Hoffnung mit Trauerflor heute eine antifaschistische Kraft sein? Was bedeutet es, Demokratie nicht nur zu bewahren, sondern zu erweitern? Dr. Alexander Neupert ist Philosoph und Politikwissenschaftler. Von ihm erschienen zum Thema die Bücher „Utopie“ (2015) und „Konkrete Utopien – Unsere Alternativen zum Nationalismus“ (2018). Zurzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Krisendialektik – Zwischen Autoritarismus und Utopie“ an der Karlshochschule Karlsruhe. In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. – Der Workshop ist kostenlos – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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AN ISLAND AND ONE NIGHT
[Filmvorführung & Gespräch]

20:30-23:00 Uhr

AN ISLAND AND ONE NIGHT ist ein Spielfilm, der von 2021-23 kollektiv von den Besetzer*innen des „Quartier Libre des Lentillères“ realisiert wurde. Dieser selbstverwaltete Ort rettet die letzten Anbauflächen von Dijon. Im Widerstand gegen ein Betonbauprojekt, das sie immer noch bedroht, sind diese acht Hektar seit 2010 besetzt und werden wieder kultiviert. Mitten in der Stadt, hat sich diese verwilderte Fläche in einen selbstorganisierten lebendigen Kiez verwandelt. Heute wird dort massiv gepflanzt, lustig gebaut, zusammen gefeiert, kulturell überrascht, usw. Es ist ein Ort des Widerstands und der Solidarität jeder Art sowie ein Biodiversitätsrefugium. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Belial aus dem Kollektiv der Pirat*innen des Lentilleres (Produktionskollektiv) statt. Ein Film der Pirat*innen von Lentillères │ 2021-2023 │ 100 min. │ Elf verschiedene Sprachen, ohne Untertitel │ ohne Altersbeschränkung

Fr, 15. Mai

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UTOPIE-WERKSTATT
[Workshop mit Theater 3D & Redsloth Production]

14-18:00 Uhr

Wenn du die Augen schließt, welche Welt siehst du? Wie möchtest Du gerne leben? Wir bauen gemeinsam aus Recyclingmaterialien neue Welten und erleben dabei neue Geschichten. – Der Workshop ist kostenlos – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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KÜCHE FÜR ALLE
[Abendessen]

18-20:30 Uhr

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PRÄSENTATION DER WORKSHOP ERGEBNISSE 
[Präsentation]

18:30 Uhr

Im Anschluss an die Workshops am Nachmittag schauen wir uns gemeinsam die Ergebnisse an. Wir laden alle herzlich ein sich mit den Ängsten, Träumen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen zu befassen, denen im Alltag viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

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KINDHEIT (DE, 2017)
[Filmvorführung]

20:30-23:00 Uhr

Ein idyllischer Ort mitten im Wald – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Kindern. Kurz vermittelt sich sogar der Eindruck, dass sie hier ganz auf sich gestellt sind. Doch das Gelände gehört zu einem Kindergarten, der ganz ohne verquere Vorstellungen von frühkindlicher Bildung auskommt. Es gilt das Prinzip, dass Kinder von ganz allein lernen. Mit allem, was der Wald hergibt, werden Fantasiefiguren gebaut, Steckenpferde geschnitzt, ganze Küchen eingerichtet. Sie haben keine andere Aufgabe, als zu spielen – mit den anderen und mit der Natur. Im Anschluss folgt ein Gespräch über Erziehung, Bildung und utopische Potenziale von Kindheit.

Sa, 16. Mai

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GUERILLA-GARDENING
[Workshop mit Frédéric Ecker]

15-18:00 Uhr

Mach mit und bring mehr Grün in deine Umgebung! In diesem kreativen Workshop lernst du, wie du ganz einfach Samenbomben herstellen kannst. Damit kannst du aktiv zur Förderung von Wildbienen, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten beitragen und triste Flächen in kleine Blühparadiese verwandeln. Alle Materialien werden von uns gestellt – du brauchst also nichts mitzubringen. Der Workshop richtet sich an alle Altersgruppen und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neben dem praktischen Teil gibt es Raum für Austausch, Fragen und neue Ideen rund um nachhaltiges Gärtnern. Komm vorbei, werde kreativ und setze ein kleines Zeichen für mehr Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür! – Der Workshop ist kostenlos – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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INSTALLATION

18:30 Uhr

Aufbauend auf den Recherchen zu den Wiesbadener Widerstandskämpfer*innen aus dem letzten Jahr, fragen wir uns, wie Gesellschaft aufgebaut und neu strukturiert werden kann, welche Hoffnungen und Wünsche wir haben. Auf den Trümmern soll eine neue, utopische Stadt geschaffen werden. In einer installativen Arbeit wird mit Video- und Soundcollagen, aber auch natürlichen Materialien wie Stein, Ton und Pflanzen innerhalb eines geschützten Raums eine eigene kleine Welt geschaffen. Die Installation ist dabei wieder zugleich das Bühnenbild für die darin stattfindende Performance TRÜMMERTRÄUME, die in einem performativen Aushandlungsprozess vor dem Hintergrund der Befreiung Deutschlands nach aktuellen Utopien fragt.

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TOUCH TOUR ZUR PERFORMANCE

18:30 Uhr

Wir bieten vor der Vorstellung für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen und alle Interessierten eine Touch Tour an. Erspürt das Bühnenbild, die Kostüme und die Requisiten, um euch euren eigenen Eindruck der Aufführung zu machen.

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TRÜMMERTRÄUME 
[Performance]

20:00 Uhr

Was wäre, wenn ...? Was wäre, wenn Wiesbaden wirklich entnazifiziert worden wäre? Was wäre, wenn die frühen Vorschläge aus den Reihen der Wiesbadener Demokrat*innen konsequent umgesetzt worden wären? Wie würde die Stadt heute aussehen? In welcher Gesellschaft würden wir leben? In der zweiten Ausgabe von MEMOR-I-ALL begeben wir uns auf eine Reise in die unmittelbare Zeit nach dem 8. Mai 1945. Wir fragen: Wie baut man eine Gesellschaft auf den Trümmern der Vergangenheit auf? Welche Hoffnungen, welche Wünsche tragen wir in uns? Und wie könnte eine utopische Stadt aussehen, die aus den Ruinen erwächst? Mit Blick auf die Widerstandskämpfer*innen, die uns letztes Jahr begleitet haben, erkunden wir, wie eine neue, gerechtere Welt entstehen könnte. Wir stellen uns den Fragen der Vergangenheit, um die Zukunft zu gestalten. „Es ist langsam soweit. Es braucht nur noch ein paar Kinder, die genau hier, an dieser Stelle, arglos hüpfen und die Erde nochmal beben lassen.“ – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

So, 17. Mai

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VISIONÄRER FRÜHSCHOPPEN
[Diskussion mit Dirk Fellinghauer]

12-14:00 Uhr

Der legendäre VISIONÄRE FRÜHSCHOPPEN von und mit Dirk Fellinghauer wirft am letzten Tag von MEMOR-I-ALL II Schlaglichter auf utopische Experimente und hoffnungsvolle Projekte unserer Stadtgesellschaft. Bühne frei für die Alltagsheld*innen Wiesbadens! Podiumsgäste u.a.: Paddy [Besser Samstag Café | Unscene e.V. ] Benny [Spiegelbild e.V.] Johannes [Dance Nexus] – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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FESTIVAL AUSKLANG

Ab 14:00 Uhr

Gemeinsam einen Abschluss finden. Mit einem kritischen Blick in die Vergangenheit schauen wir in Richtung Zukunft. Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam das Festival mit ein wenig Musik, was Essbarem und guter Atmosphäre ausklingen :-)

  – Vergangene Veranstaltungen –  

Do, 07. Mai

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ERÖFFNUNG & INSTALLATION
MEMOR-I-ALL II

19:00 Uhr

Festivaleröffnung MEMOR-I-ALL II – Das Projekt unternimmt den Versuch, Erinnerungskultur auf lokaler Ebene zu reflektieren und Anknüpfungen an die Gegenwart zu schaffen – nicht als starre Erzählung, sondern als lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dieses Jahr bespielen wir ein Pop-Up für 10 Tage und nehmen dabei die utopischen Potentiale der Befreiung in den Fokus. ___ INSTALLATION: Aufbauend auf den Recherchen zu den Wiesbadener Widerstandskämpfer*innen aus dem letzten Jahr, fragen wir uns, wie Gesellschaft aufgebaut und neu strukturiert werden kann, welche Hoffnungen und Wünsche wir haben. Auf den Trümmern soll eine neue, utopische Stadt geschaffen werden. In einer installativen Arbeit wird mit Video- und Soundcollagen, aber auch natürlichen Materialien wie Stein, Ton und Pflanzen innerhalb eines geschützten Raums eine eigene kleine Welt geschaffen. Die Installation ist dabei wieder zugleich das Bühnenbild für die darin stattfindende Performance TRÜMMERTRÄUME, die in einem performativen Aushandlungsprozess vor dem Hintergrund der Befreiung Deutschlands nach aktuellen Utopien fragt.

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TRÜMMERTRÄUME
[Premiere, Performance]

20:00 Uhr

Was wäre, wenn ...? Was wäre, wenn Wiesbaden wirklich entnazifiziert worden wäre? Was wäre, wenn die frühen Vorschläge aus den Reihen der Wiesbadener Demokrat*innen konsequent umgesetzt worden wären? Wie würde die Stadt heute aussehen? In welcher Gesellschaft würden wir leben? In der zweiten Ausgabe von MEMOR-I-ALL begeben wir uns auf eine Reise in die unmittelbare Zeit nach dem 8. Mai 1945. Wir fragen: Wie baut man eine Gesellschaft auf den Trümmern der Vergangenheit auf? Welche Hoffnungen, welche Wünsche tragen wir in uns? Und wie könnte eine utopische Stadt aussehen, die aus den Ruinen erwächst? Mit Blick auf die Widerstandskämpfer*innen, die uns letztes Jahr begleitet haben, erkunden wir, wie eine neue, gerechtere Welt entstehen könnte. Wir stellen uns den Fragen der Vergangenheit, um die Zukunft zu gestalten. „Es ist langsam soweit. Es braucht nur noch ein paar Kinder, die genau hier, an dieser Stelle, arglos hüpfen und die Erde nochmal beben lassen.“ – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

Fr, 08. Mai

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DEMONSTRATION ZUM 8. MAI

16-19:00 Uhr

Das Datum der Befreiung vom Nationalsozialismus soll ein Feiertag werden | Veranstaltung der Initiative im KULTURPARK Demonstration Treffpunkt: am Freitag, den 8. Mai 2026, 16.00 Uhr am Kochbrunnen / Fritz Bauer Anlage. Die Abschlusskundgebung findet mit Redebeiträgen, Informationen und Kultur am Deportationsmahnmal an der ehemaligen Schlachthoframpe in der Murnaustraße statt. Mehr Infos unter: https://schlachthof-wiesbaden.de/events/kundgebung-demonstration-zum-8-mai-2026

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DJ Zeit

20-22:00 Uhr

Still hating nazis. Still loving house.

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OFFENES ATELIER

19-00:00 Uhr

Fünf Künstler*innen öffnen ihr Atelier & geben Einblicke: In der lebendigen Ateliergemeinschaft (Hohenstaufenstr. 14) der fünf Kunstschaffenden entstehen in inspirierender Atmosphäre: Schmuck, Bilder, Skulpturen, keramische Arbeiten und vieles mehr – geprägt vom Austausch und der gegenseitigen Anregung. Im Rahmen des Utopiefestivals „MEMOR-I-ALL II“ öffnen sie an drei Tagen ihre Türen und laden Besucherinnen herzlich ein, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse, Materialien und Ideenwelten zu gewinnen. Kommt vorbei, entdeckt die Vielfalt handwerklicher und künstlerischer Ausdrucksformen und kommt mit den Künstler*innen ins Gespräch!

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DJ Duo Sir & Sœur

22-00:00 Uhr

Das Duo Sir & Sœur verbindet düstere, melancholische Klänge mit tanzbaren Beats. Nach ihrem Debüt in Paris sind sie nicht mehr zu stoppen und bedienen sich aus dem Repertoire von Darkwave, Postpunk, Neue Deutsche Welle. Mit einer dunklen Mischung aus französischen, deutschen und englischen Songs, zusammen mit dem brennenden Eifelturm und der heiligen Mutter beschwören sie die Massen der Nacht, bis ihnen nur noch der Goldene Reiter helfen kann …

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BEFREIUNGSGALA: 8. MAI – WER NICHT FEIERT HAT VERLOREN [Konzert]

19-20:00 Uhr

Am 8. Mai 1945 kapituliert die deutsche Wehrmacht vor den Alliierten und die nationalsozialistische Terrorherrschaft wird damit beendet. Wir sind den Alliierten dankbar, die gezeigt haben, dass Faschismus bekämpft und besiegt werden kann. Wir laden Euch ein, den Tag zu zelebrieren und uns gegenseitig Kraft zu geben, um der fortschreitenden Faschisierung entgegenzutreten. Live Musik & DJs – Drinks & Mut für die Zukunft!

Sa, 09. Mai

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MARKT DER VERGESSENEN DINGE [Tauschmarkt]

11-16:00 Uhr

Ein Tauschmarkt zwischen Tee & Erinnerungen Wir laden ein „Dinge, die uns umgeben“ zu zelebrieren. Hast du Dinge, die vergessen in der Ecke liegen und Staub sammeln? Kleider, die nicht mehr zu dir passen? Ideen, mit denen du nicht weiterkommst? Komm vorbei! Bringe 3-5 Dinge zum Tauschen mit und erzähle ihre Geschichten. – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG, wenn ihr am Tauschmarkt Dinge anbieten wollt :)

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OFFENES ATELIER

16-22:00 Uhr

Fünf Künstler*innen öffnen ihr Atelier & geben Einblicke: In der lebendigen Ateliergemeinschaft (Hohenstaufenstr. 14) der fünf Kunstschaffenden entstehen in inspirierender Atmosphäre: Schmuck, Bilder, Skulpturen, keramische Arbeiten und vieles mehr – geprägt vom Austausch und der gegenseitigen Anregung. Im Rahmen des Utopiefestivals „MEMOR-I-ALL II“ öffnen sie an drei Tagen ihre Türen und laden Besucherinnen herzlich ein, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse, Materialien und Ideenwelten zu gewinnen. Kommt vorbei, entdeckt die Vielfalt handwerklicher und künstlerischer Ausdrucksformen und kommt mit den Künstler*innen ins Gespräch!

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EINE HELDIN BIN ICH NICHT
[Theater]

18:30-20:00 Uhr

Schauspiel, Klavier, Gesang – Ein interdisziplinäres Erzähltheaterformat über Zivilcourage, das sich mit der Biografie von Miep Gies beschäftigt. Das Stück verbindet Spielszenen mit Klavierstücken und Gesangseinlagen. Die Biografie von Miep Gies wird szenisch erzählt und von Liedern und Chansons aus der Zeit begleitet. Auszüge aus Anne Franks Tagebuch runden die szenische Biografie ab. Miep Gies – Ihr Name ist untrennbar mit dem Anne Franks verbunden, die sich mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nazis versteckte und 1945 in Bergen-Belsen gestorben ist. In ihrem Tagebuch beschrieb das jüdische Mädchen Anne ihren Alltag im Versteck. Miep Gies versorgte die Familie Frank in dieser Zeit. Sie wird zum Bindeglied zur Außenwelt. Später wird man sie „Schutzengel, Ernährerin und Trösterin“ der Untergetauchten nennen und sie war es auch, die Anne Franks Tagebuch für die Nachwelt rettete. Spiel: Beate Krist | Gesang: Lisa Rau | Klavier: Gabriela Blaudow | Fassung & Regie: Eric Haug | Raum: Manuela Pirozzi In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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DIE NACHT VON LISSABON
[Szenische Lesung]

20:15-22:00 Uhr

Erich Maria Remarques „Die Nacht von Lissabon“ situiert eine Liebesgeschichte inmitten des Alltags des Zweiten Weltkriegs und der Flucht vor den Deutschen. Immer wieder stechen einzelne, zeitlose Sätze mit Klarheit hervor, lassen aufhorchen und auf Wesentliches besinnen: Das Privileg, in einem nicht von Krieg gekennzeichneten Land zu leben, mit einem Pass, der es ermöglicht, sich frei bewegen zu können. Das Bild, das Remarque mit jedem Satz zeichnet, wird in der szenischen Lesung auf visueller und klanglicher Ebene gespiegelt – die Fluchtgeschichte, der Schatten der Krankheit, die beständige Gefahr und die Hoffnung auf Rettung in letzter Sekunde – geben den Worten einen sinnlichen Resonanzraum. „Zürich erschien mir damals so wie Ihnen diese Stadt heute Nacht. Sie wissen, dass Zeit ein sehr dünner Aufguss des Todes ist, der uns langsam zugefügt wird wie ein harmloses Gift.“ Remarque verarbeitet im Roman seine eigene Erfahrung im Exil und nimmt uns mit auf eine Reise durch ein von Krieg und Faschismus zerrüttetes Europa. Melancholisch, zart und mit einem feinen Gespür für seine Figuren porträtiert er die Menschen dieser Zeit und bleibt dabei zutiefst menschlich. Der Roman spielt in einer lauen Sommernacht in Lissabon, die szenische Lesung greift dies auf und findet an öffentlich zugänglichen Orten in Wiesbaden statt. Sprecher: Moritz Buch | Dramaturgie: Ann-Kathrin Pfahler | Bühne: Lilli Suckfuell In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

So, 10. Mai

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OFFENES ATELIER

16-20:00 Uhr

Fünf Künstler*innen öffnen ihr Atelier & geben Einblicke: In der lebendigen Ateliergemeinschaft (Hohenstaufenstr. 14) der fünf Kunstschaffenden entstehen in inspirierender Atmosphäre: Schmuck, Bilder, Skulpturen, keramische Arbeiten und vieles mehr – geprägt vom Austausch und der gegenseitigen Anregung. Im Rahmen des Utopiefestivals „MEMOR-I-ALL II“ öffnen sie an drei Tagen ihre Türen und laden Besucherinnen herzlich ein, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse, Materialien und Ideenwelten zu gewinnen. Kommt vorbei, entdeckt die Vielfalt handwerklicher und künstlerischer Ausdrucksformen und kommt mit den Künstler*innen ins Gespräch!

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GEWALTFREIE KOMMUNIKATION [Workshop mit Beate Krist]

11-15:30 Uhr

In diesem Workshop lernst du ein leicht verständliches Modell kennen, das dir hilft, eine wertschätzende Haltung (dir und anderen gegenüber) zu leben. Gewaltfreie Kommunikation (GfK) zeigt: wie es gelingt, uns aufrichtig mitzuteilen – ohne Kritik oder Vorwurf, den anderen zu verstehen – auch wenn ich nicht einverstanden bin, selbstbewusst klare Bitten auszusprechen – statt Forderungen zu stellen, mich für meine Werte stark zu machen – ohne andere zu verurteilen. Den Workshop leitet die Schauspielerin und Regisseurin Beate Krist. – Der Workshop ist kostenlos – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl.

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NACHTS IST ES LEISE IN TEHERAN [Lesung mit Shida Bazyar]

16-17:00 Uhr

Vier Stimmen. Vier Jahrzehnte. Eine Familie zwischen Teheran und Deutschland. 1979. Behsad, ein junger kommunistischer Revolutionär, kämpft nach der Vertreibung des Schahs für eine neue Ordnung. Er erzählt von klandestinen Aktionen, funkenschlagender Hoffnung und davon, wie er in der literaturbesessenen Nahid die Liebe seines Lebens findet. Zehn Jahre später in der deutschen Provinz: Behsad und Nahid sind nach der Machtübernahme der Mullahs mit ihren Kindern geflohen. Stunde um Stunde verbringen sie vor dem Radio und hoffen auf Neuigkeiten von den Freunden, die untertauchen mussten. Sie wollen zurückkehren, unbedingt, und suchen zugleich eine Heimat in der Fremde. Es liest die Autorin Shida Bazyar – Der Eintritt ist frei – Wir bitten um ANMELDUNG wegen der begrenzten Platzanzahl. Mehr zum Roman unter www.kiwi-verlag.de

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FEMINISTISCHE KÄMPFE WELTWEIT [Podiumsdiskussion]

17:15-18:45 Uhr

Im Anschluss an die Lesung von Shida Bazyar. Krisenherde soweit das Auge sieht – doch eines fällt auf: Widerstand und Hoffnung werden in den dunkelsten Tagen vielerorts von Frauen und FLINTAS* getragen. Wie kommt das? Was können wir daraus hier vor Ort lernen? Und wie lassen sich all unsere Kämpfe nachhaltig verbinden und unterstützen?

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